Älteste Nachweise
- schon im Frühwürm-Interstadial (vor ca. 75'000
Jahren) in der Schweiz nachgewiesen
Würmeiszeitliche Refugien
- überdauerte die Würmeiszeit am Alpensüdrand
und im südöstlichen Alpenraum
Einwandung
- wanderte vor 13'000 Jahren vom Süden her
zuerst in den Tessin ein
- von dort bis vor 12'000 Jahren im Graubünden
und schliesslich im Wallis
- erst vor 8000 - 9000 Jahren im Berneroberland
Rückgang
- Ab etwa 2000 v.Chr. nahmen die Bestände -
vor allem durch Menscheneinfluss, am stärksten im Mittelalter -
wieder ab.
Verwendung
Holzverarbeitung
- Täfelungen
- Möbel
- Schnitzereien (Holz gut spalt- und schnitzbar)
Zierpflanze
- häufig in Parks und Gärten angepflanzt
Nahrungsmittel
- Die Samen sind essbar. Früher wurden
"Arvennüsse" sogar gehandelt und aus der Schweiz exportiert. Im
Mittelalter waren sie in Graubünden Teil der Zehntabgaben. - Burga (1998),
S.415.
- Aus ihnen wird auch Zirbellikör und Zirbelschnaps
hergestellt.
Besonderes
- Für die Ost-Alpen ist eine 9111 Jahre
umspannende lückenlose Jahrring-Reihe erstellt worden. -
Nicoloussi (2009)
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