Taxus baccata L.

Gewöhnliche Eibe (Art)

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Verschiedenes

Geschichte

  • Diversen vorchristlichen Kulturen, insbesondere den Kelten, war der Baum heilig. Sehr alte Bäume an sakralen Orten in Grossbritannien dürften auf die vorchristliche Zeit zurückgehen.
  • Die grössten bekannten Eiben (bis über 40 m hoch) wachsen ebenfalls in einem ehemaligen heiligen Hain der Shapsug am Schwarzen Meer.  Earle, konsultiert am 10.6.2019

Verwendung

Zierpflanze

  • Da sie Schnitt gut verträgt, wird die Eibe sehr häufig als Heckenbaum verwendet und teilweise zu Figuren geschnitten.

Holzverarbeitung

  • Ebenholz war seit Urzeiten beliebt für die Herstellung von Speeren und Bögen und allerlei weiteren Gegenständen. Der älteste gefundene Eiben-Speer ist ca. 40'000 Jahre alt und wurde in Clacton-on-Sea (England) gefunden.
  • Eiben-Bögen und Messer wurden auch in der Schweiz in 10'000 Jahre alten Siedlungen gefunden (und häufig auch später).
  • Im Mittelalter war Eibenholz so beliebt für die Bogenherstellung, dass die Eibe in manchen Regionen ausgerottet wurde und sich bis heute nur langsam wieder regeneriert. Earle, konsultiert am 10.6.2019
  • Die Eibe ist in der Neuzeit nur noch von geringer forstwirtschaftlicher Bedeutung.

Heilpflanze

  • der Giftigkeit wegen heute nur noch homöopathisch verwendet

Inhaltsstoffe

  • Die ganze Pflanze mit Ausnahme des roten Amaryllus der reifen Früchte ist stark giftig (verschiedene Alkaloide, insb. Taxine. Bereits 100-200 g der Nadeln sind tödlich.

 

 

 

 

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