Narcissus poeticus ssp. poeticus L.  Bestimmung kommt von: A0 

Weisse Garten-Narzisse (Unterart)

Inhaltsverzeichnis     Nächste ► 

Merkmale 

Merkmale

Blütentrieb:
  • 30-50 (76) cm hoch
Laubblatt:
  • (4) 7-10 (14) mm breit
Perigonzipfel:
  • rein weiss
  • am Grund nur wenig verschmälert
  • überdecken sich seitlich
Staubblätter:
  • 3 zur Zeit der Pollenabgabe fast vollständig in der Perigonröhre eingeschlossen
  • 3 +- deutlich herausragend
Nebenkrone:
  • 9-13 (15) mm im Durchmesser
  • flach, zuletzt scheibenförmig
Frucht:
  • undeutlich 3-kantig
  • bildet in Deutschland selten Samen
Chromosomen:
  • 14, 16, 21, 28 - mit 0-1 B-Chromosomen

Standort

Substrat:
  • mässig feucht, zweitweise feuchter
  • schwach sauer bis neutral
  • nährstoffreich
Klima:
  • meist im vollen Licht, höchstens im Halbschatten
  • unter- bis obermontan
  • subkontinental
Gesellschaften:
  • Zierpflanze, auch in frischen Wiesen, siedlungsnahen Wäldern und Gebüschen
Verbreitung:
  • Schweiz: verbreitet, nördlich der Alpen wohl nur verwildert
  • Deutschland: selten verwildert
  • Österreich: häufig kultiviert und in allen Bundesländern verwildert
  • Italien: verbreitet
  • Frankreich: vor allem in der südlichen Landeshälfte verbreitet

Synonyme

Latein - Manche der aufgeführten Synonyme stehen möglicherweise für die Art.

  • Autogenes poeticus (L.) Raf.
  • Helena croceo-rincta Haw.
  • Helena purpureorincta Haw.
  • Hermione purpuro-cincta M.Roem.
  • Narcissus hellenicus Pugsley
  • Narcissus obliquus Tausch
  • Narcissus ornatus Haw.
  • Narcissus patellaris Salisb.
  • Narcissus poeticus ssp. majalis (Curtis) P.D.Sell
  • Narcissus poeticus ssp. recurvus (Haw.) P.D.Sell 
  • Narcissus purpureorinctus Spach
  • Narcissus recurvus Haw.
  • Narcissus tripedalis Lodd. ex Schult.f.
  • Narcissus tripodalis Salisb. ex Herb.
  • Stephanophorum purpurascens Dulac

Deutsch

  • Dichter-Narzisse

Systematik

  • Bei ssp. poeticus dürfte es sich lediglich um eine Selektion kräftigerer Exemplare mit breiteren, schöner weissen Perigonlappen handeln (und damit auch solche mit höheren Chromosomenzahlen). - Zonneveld (2008), 125f
  • Ihre spezielle geographische Verbreitung wäre in diesem Fall dadurch zu erklären, dass sie in Regionen, in denen die Art ursprünglich fehlte, aus Gärten verwildert ist.
  • Vgl. die Bemerkungen zur Variabilität der Art

Literatur