Vallisneria spiralis L.

Gewöhnliche Wasserschraube (Art)

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Männliche Blüte

Position

Ursprung:
  • nur auf männlichen Pflanzen
  • entspringt der Säule innerhalb der Spatha des männlichen Blütenstands
  • löst sich im Knospenstadium ab
  • schwimmt geöffnet frei auf dem Wasser
Anzahl:
  • über 100 pro Blütenstand
Anordnung:
  • bllden vor dem Ablösen einen keulenartigen bis kugeligen Knäuel

Männliche Blüte

Teile:
  • besteht aus:
  • Blütenstiel
  • 3 Kelchblättern
  • 1 Kronblattschuppe
  • 2 (3) Staubblättern
Grösse:
  • 0,5-1 mm im Durchmesser

Blütenstiel

Position:
  • entspringt der Säule innerhalb der Spatha
  • trägt die übrigen Blütenteile
Grösse:
  • ca. 1 mm lang
Form:
  • fadendünn
Entwicklung:
  • löst sich vor der Blüte von der Säule

Kelchblatt

Position:
  • entspringt dem Ende des Blütenstiels
  • unter der Kronblattschuppe und den Staubblättern
  • 3 pro Blüte
Grösse:
  • 2 deutlich grösser als das dritte
Farbe:
  • grün
Form:
  • spitz, konkav, +- kahnförmig

Kronblattschuppe

Position:
  • über den Kelchblättern
  • dem kleineren Kelchblatt gegenüber
  • mittig  zwischen den Staubblättern
  • 1 pro Blüte
Farbe:
  • durchsichtig weiss

Staubblatt

Position:
  • über den Kelchblättern
  • links und rechts von der Kronblattschuppe
  • 2 (3) pro Blüte
Teile:
  • besteht aus Staubfaden und Staubbeutel
Staubfaden:
  • viel länger als der Staubbeutel
  • stielartig
  • am Grund nicht oder nur wenig mit dem anderen Staubfaden verwachsen
  • kahl
Staubbeutel:
  • an der Basis am Staubfaden befestigt
  • ca. 0,5 mm lang
  • eiförmig

Pollen

Position:
  • wird in einem Staubbeutel entwickelt
Form:
  • eine Monade
  • mit einem undeutlich begrenzten, kleinen Kolpos
Oberfläche:
  • mit kleinen Warzen bedeckt

Entwicklung

  • Die Blüten lösen sich im Knospenstadium einzeln absteigend von der Säule in der Spatha.
  • Sie steigen an die Wasseroberfläche, öffnen sich dort und treiben mit etwas Glück zu den weiblichen Blüten.
  • Sie werden in der Kuhle eingefangen, die diese in der Wasseroberfläche bilden und laden auf ihnen ihre Pollen ab.

 

Zeichnung aus: Flora Iberica (2007), S.42